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Veranstaltungen 2025


PowerPoint Vorträge zu „Mein Leben zwischen Bibel und Stasi“

20. Juni 2025 Peter-Breuer-Gymnasium Zwickau 11. Klasse in Kooperation mit Zeitzeugenbörse Berlin

Vortrag
Foto: Christian Siegel
03. November 2025 Berufliches Schulzentrum Werdau, 13. Klasse in Kooperation mit Zeitzeugenbörse Berlin

26. November 2025 Berufliches Schulzentrum Werdau in Kooperation mit Zeitzeugenbörse Berlin




Mit Perspektivwechsel zur Vision der Versöhnung


25. November 2025 Salon – Begegnungsort christlicher Akademiker

Vortrag



Nach der Reha wurde ich als Zeitzeuge zum Projekttag, 20. Juni 2025, mit dem Thema „Mein Leben zwischen Bibel und Stasi“ ins Peter-Breuer-Gymnasium Zwickau eingeladen.


Mein Resümee des Zeitzeugengesprächs fasste ich im Epilog zusammen:

Als Zeitzeuge berichtete ich aus meinem Leben in der DDR. Als Christ und Pfarrer brachte ich mich verantwortlich in die sozialistische Gesellschaft ein und wollte die DDR menschlicher und demokratischer machen. Deswegen wurde ich von der Stasi, die im Auftrag der SED handelte, konspirativ bearbeitet. Wegen dieses Engagements wurde ich zum Staatsfeind erklärt.

In den 1980er Jahren gab die evangelische Kirche Andersdenkenden einen juristischen Raum, obwohl die Kirchenleitung direkt keine politischen Ziele verfolgte. So konnte sich unter dem „Dach der Kirche“ ein gesellschaftlicher Prozess entwickeln, der mit zur Initialzündung der friedlichen Revolution von 1989 wurde und in die Demokratie der Bundesrepublik führte. So eine Revolution war bisher einmalig in der Weltgeschichte! Die DDR missachtete die elementaren Grundrechte wie Glaubens-,Gedanken-, Gewissens-, Reise-, Meinungs-, Informations- und Versammlungsfreiheit. Sie war eine Diktatur.

Die Missachtungen der Menschenrechte in Diktaturen müssen erkannt und mit demokratischen Mitteln dagegen vorgegangen werden. Es darf nie wieder eintreten, was das Sprichwort sagt: „Wer in der Demokratie schläft, der wacht in der Diktatur auf!“

In mir ist die Gewissheit und ich habe die Vision: Zur Zukunft gehört die Erinnerung!

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Einige markante Ereignisse


Am 11. Juni 2025 schrieb ich folgende E-Mail mit dem Betreff:
Ermutigung zum Gesinnungswandel

"Liebe Geschwister in den Kirchenleitenden-Behörden der Landeskirche Sachsens (EVLKS) und der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD),

erst in dieser Woche erfuhr ich über den sächsischen Amtsbruder Ulf Peters vom aufrichtigen und öffentlichen Bußverhalten der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) gegenüber Pfarrer Jürgen Hauskeller. Mit dieser E-Mail sollen Sie einmal von meiner Freude zu diesem Kirchenaufbauenden-Geschehen erfahren. Andermal werde ich Ihnen meine Erfahrungen, da ich Ähnliches wie Bruder Hauskeller bis heute erfahre, Folgendes mitteilen: Für mich sind die EVLKS und die EKD wie Lichtjahre von dem biblischen wie christlichen Handeln der EKM entfernt. Ich möchte Sie aufrichtig ermutigen, endlich mit einem Gesinnungswandel zu beginnen. Nur dieser wird sich langfristig auf unsere evangelische Kirche segensreich auswirken. Bereits im Jahr 2011 schilderte ich in dem Buch "Zumutbare Wahrheiten" von dem konspirativen Vorgehen der Kirche sowohl während der DDR als auch in der Bundesrepublik. Deshalb betrachte ich diese E-Mail zugleich als ein öffentliches Schreiben.

Mit geschwisterlichen Grüßen

Käbisch"

Bis heute erfolgte keinerlei Reaktion auf diese Zeilen.


Pressestimmen


Artikel- Freie Presse Reichenbach, 19.08.2025 von Ulrich Riedel