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Veranstaltungen 2024 & 2025


In den beiden Jahren konnte ich mit Veranstaltungen zu den NS-Medizinverbrechen und dem DDR-Unrecht in die Öffentlichkeit gehen.


Buchmesse in der Gedenkstätte Museum „Runden Ecke“

22. März 2024
Coverentwurf
Einladungstext:

Das Buch dokumentiert quellenbasiert die NS-Medizinverbrechen und die Art und Weise, wie diese in der SBZ und DDR nicht aufgearbeitet, sondern vielmehr politisch und propagandistisch instrumentalisiert wurden. Dem systematischen Massenmord, der Zwangssterilisation und „Euthanasie“ sowie andere NS-Medizinverbrechen fielen über 200.000 Menschen zum Opfer. Käbisch untersucht u.a. den Einfluss der DDR auf die westdeutschen Euthanasie-Prozesse.
Das Buch will besonders jungen Menschen Kenntnisse und Werte einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft vermitteln. Wo ist die Trennlinie zwischen Demokratie und Diktatur? Und was zeichnet eine Demokratie aus, was charakterisiert eine Diktatur?

Moderation: Dr. Nancy Aris (Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
Zusammenarbeit: Sächsischer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und Editions La Colombe



Nach der Reha wurde ich als Zeitzeuge zum Projekttag, 20. Juni 2025, mit dem Thema „Mein Leben zwischen Bibel und Stasi“ ins Peter-Breuer-Gymnasium Zwickau eingeladen.


Mein Resümee des Zeitzeugengesprächs fasste ich im Epilog zusammen:

Als Zeitzeuge berichtete ich aus meinem Leben in der DDR. Als Christ und Pfarrer brachte ich mich verantwortlich in die sozialistische Gesellschaft ein und wollte die DDR menschlicher und demokratischer machen. Deswegen wurde ich von der Stasi, die im Auftrag der SED handelte, konspirativ bearbeitet. Wegen dieses Engagements wurde ich zum Staatsfeind erklärt.

In den 1980er Jahren gab die evangelische Kirche Andersdenkenden einen juristischen Raum, obwohl die Kirchenleitung direkt keine politischen Ziele verfolgte. So konnte sich unter dem „Dach der Kirche“ ein gesellschaftlicher Prozess entwickeln, der mit zur Initialzündung der friedlichen Revolution von 1989 wurde und in die Demokratie der Bundesrepublik führte. So eine Revolution war bisher einmalig in der Weltgeschichte! Die DDR missachtete die elementaren Grundrechte wie Glaubens-,Gedanken-, Gewissens-, Reise-, Meinungs-, Informations- und Versammlungsfreiheit. Sie war eine Diktatur.

Die Missachtungen der Menschenrechte in Diktaturen müssen erkannt und mit demokratischen Mitteln dagegen vorgegangen werden. Es darf nie wieder eintreten, was das Sprichwort sagt: „Wer in der Demokratie schläft, der wacht in der Diktatur auf!“

In mir ist die Gewissheit und ich habe die Vision: Zur Zukunft gehört die Erinnerung!

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Zeitzeugengespräch im Clara-Wieck-Gymnasium Zwickau

13. Dezember 2024
Coverentwurf



Erinnerungen an meine Personalakte


Nach der Einsichtnahme in die Personalakte schrieb ich mit folgenden Worten an Mitglieder des Vereins „D.A.V.I.D. gegen Mobbing in der evangelischen Kirche“.