Segmente der Ausstellung

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Auf Schautafeln (Bilderrahmen 70 x 100 cm) werden bleibende Taten von Christen dokumentiert, die ihr Leben nach den Worten der Heiligen Schrift ausrichteten. Sie sollen nicht vergessen werden, denn sie haben Geschichte geschrieben.

    - Missbrauch der Bibel und der Kirche im 20. Jahrhundert
    - Deutsche Christen (DC) als "SA Jesu Christi"
    - Bekennende Kirche (BK) in der Ephorie Zwickau
    - Die St. Marienkirche Zwickau wird zum Nazi-Dom
    - Zivilcourage und Widerstand gegen den Euthanasiewahnsinn des
      Dritten Reiches
    - Die Zwickauer Thora
    - Juden in Reichenbach
    - Bibelforscher (Zeugen Jehova) im 3. Reich und in der DDR
    - Bibel in Krieg und Gefangenschaft
    - Kirchenkampf DDR
    - Bibelarbeit im NS-Regime und in der DDR bekämpft
    - Vergessenes Martyrium der Rußlanddeutschen
    - Werdauer Oberschüler und die Bibel im Zuchthaus Waldheim
    - Weltall-Erde-Mensch kontra Bibel - Konfirmation/Firmung nach
       dem 17. Juni 1953
    - Bibeln in Gefängnissen und Zuchthäusern der DDR
    - Verfolgung der Schriftenmission durch die Stasi
    - Menschfischer oder Stasiknecht
    - Mobbing durch falsche Bibelauslegung - Selbstverbrennung
       in Falkenstein
    - Bibel als Erpressungsmittel - Universitätskirche Leipzig
    - Referenten für Kirchenfragen - Staatsorgane für die
      Zersetzung der Kirche
    - Königswalder Friedensseminar - Schwerter zu Pflugscharen
    - Friedensbibliothek Zwickau
    - Bibel und Politik - vom Gebet zur Demo
    - Bibel und Umwelt
    - Bibel und Zivilcourage in der DDR

In der Ausstellung wurde das Schülerprojekt des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau "Christliches Handeln in der DDR - Die Stasibearbeitung der Kirche in Zwickau und Werdau" mit aufgenommen. Mit dieser Schülerausarbeitung gewinnt die bestehende Wanderausstellung an Qualität.

In Vitrinen werden unterschiedliche Bibeln gezeigt, die Christen in ihrem Leben begleitet haben (z.B. Knastbibeln, Krankenbibel, Kriegsbibeln, Missionsbibeln, handgeschriebene Bibeln).

Der Besucher kann sich in Präsentationsmappen weiter informieren.

Zwei PC sind extra eingerichtet, an denen sich jeder mit dem Thema Bibel weiter auseinandersetzen kann oder Näheres über das Verhältnis Staat und Kirche während der DDR-Zeit erfahren möchte.

Damit hat die Ausstellung einen multimedialen Charakter, denn der Betrachter nähert sich mit den unterschiedlichen Sinnesorganen dem Geheimnis der Bibel.

Entsprechend der Größe der Ausstellungsfläche bzw. den Wünschen und Vorstellungen der Gastgeber kann die Ausstellung den lokalen Gegebenheiten angepasst werden.