Amtsgericht Aue
vom 10. März bis 28. April 2005

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Zur Ausstellungseröffnung

Amtsgerichtsdirektor Dirk E. Kirst bei der Begrüßung

Das örtliche Fernsehen war mit dabei und unser Ortschronist Dr. Georg Effenberger

Aus dem Arbeitskreis Cornelia Neumann und Klaus-Michael Kunze

Ortschronist von Lichtentanne Dr. Georg Effenberger neben dem ständigen Vertreter des Direktors
des Amtsgerichtes Elmar Müller

Zwei Religionslehrer aus Aue und Schneeberg vor der Vitrine der Knastbibeln

 

 

Einige Schülermeinungen:

Wir nahmen an der Ausstellung am 07.04.2005 im Amtsgericht Aue teil. Wir sind Schüler der Berufsfachschule Wirtschaft und Sozialwesen in Aue. Wir machen eine Ausbildung zum Sozialassistent/in.

Martin von Römer
Wir finden es gut, dass er den Menschen so geholfen hat, denn heut zu Tage macht das niemand mehr. Viele Menschen haben sehr viel Geld, jedoch spenden
viele kein Geld und das kann einen schon traurig machen, denn es gibt so viel Leiden auf der ganzen Welt. Wir Jugendliche bekomme auch kaum noch Unterstützung. Uns hat es begeistert, dass es Leute gab/gibt, die den christlichen Glauben wirklich gelebt haben.

Sass 2: Anne 18, Julie 17, Jette 18, Markus 18, Jenny 18
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Uns beeindruckte ganz besonders die "Knast- Bibel"! Uns begeisterte der Ideenreichtum der Häftlinge, da sie die Bibel in Handschuhfingern und Zahnpastatuben transportierten. Sie mussten einen starken Glauben haben, da sie harte Strafen erwarteten, wenn man die Bibel fand und sie es trotzdem auf sich nahmen.
Dieses "kleine Stück Papier" musste eine große Bedeutung für sie haben. Allgemein war die Ausstellung sehr interessant.

Susi und Franzi
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Besonders beeindruckt hat uns das Lebens- und Glaubenszeugnis Theodor Lehmanns. Trotz aller Widerstände in der DDR hielt er an Jesus fest und hatte keine Angst, seinen Glauben öffentlich zu bekennen. Ein gutes Vorbild.

Daniela Hänel Bettina Lang Julia Jordan
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Wir haben uns für einen Aushang von Martin Luther entschieden, weil es uns beeindruckt hat, was er geleistet hat.
Er hat als erster die Bibel so übersetzt, dass sie jeder verstehen bzw. lesen konnte. Somit hat er die Grundlage geschaffen, dass sich die Christen danach richten konnten. Durch ihn wurde die Bibel zu einem "Sprachkunstwerk", wodurch sie später als Volks- und Schulbuch verwendet wurde. Luther verdanken wir die einheitliche deutsche Sprache.

Claudia, Christina und Kristin (18 J.)
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Aus einem Brief vom 27.04.2005:

Ich habe den Besuch dieser Ausstellung in 4 Klassen im Rahmen des Religionsunterrichts genutzt. Selbstverständlich war die Wirkung auf jeden einzelnen Schüler sehr unterschiedlich. Obwohl sicher nicht alle erreicht wurden, hat der Großteil sich sehr wohlwollend geäußert.
Wann hat man auch sonst die Gelegenheit, gelebte Kirchengeschichte aus der Region und dann auch noch in so komprimierter Form zu sehen und zu lesen?
Für meine Schüler der Klassenstufe 11 und 12 war es schon fast ein Stück Geschichtsunterricht, für meine Klasse aus der Erwachsenenbildung hat aber der Großteil zumindest die Geschehnisse der DDR-Diktatur bewusst selbst erlebt. Trotzdem haben viele von ihnen keine oder nur kaum Kenntnis von den Ereignissen „damals“ gehabt.
Es wäre schön, wenn noch vielen Besuchern die Ausstellung zugänglich gemacht werden könnte.
Gleichzeitig wünsche ich Ihnen viel Kraft, Gottes Segen und Gesundheit für Ihre Arbeit an der nächsten geplanten Ausstellung.
Bärbel Sachse