Aktualitäten
Veranstaltungen zu den Tagen der Demokratie und Toleranz vom 16. bis zum 26. April 2012
"Politisch Verfolgte in der DDR" mit Diskussion Link
Buchvorstellung von Dr. Edmund Käbisch, Dr. Martin Böttger als Moderator und mit Zeitzeugen
17. April 9.50 Uhr: Gymnasium „Prof. Dr. Max Schneider“ - Außenstelle
Webendörferstr. 3, 09350 Lichtenstein/Sa
Veranstalter: Gymnasium, Arbeitskreis „Bibelausstellung“
in Kooperation: Sächsische Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienste der ehemaligen DDR
19. April 11.15 Uhr: Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft und Gesundheit
Schlossstraße 1, 08412 Werdau
Veranstalter: Schulzentrum, Arbeitskreis „Bibelausstellung“
in Kooperation: Sächsische Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienste der ehemaligen DDR
19. April 19 Uhr: Martin-Luther-King-Zentrum für Gewaltfreiheit und Zivilcourage e.V.
– Archiv der Bürgerbewegung Südwestsachsens -
Stadtgutstr. 23, 08412 Werdau
Veranstalter: MLKZ, Arbeitskreis „Bibelausstellung“
in Kooperation: Sächsische Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienste der ehemaligen DDR
Begleittext:
Die politische Verfolgung in Ostdeutschland von 1945 bis 1989 wird in dieser Materialsammlung für den Geschichts-, Ethik- und Religionsunterricht anhand von
Einzelschicksalen deutlich gemacht. Die aufgeführten Personen werden nicht als Helden dargestellt, sondern als Menschen des Alltags. Sie setzen sich u.a. für Freiheit, Gerechtigkeit, Demokratie und Toleranz ein. Dafür wurden sie von der DDR-Justiz hart bestraft. Die Beschäftigung mit diesen Schicksalen kann zu einer Art Vorbildwirkung werden, wenn sie besonders im kompetenzorientierten Unterricht in Schulen eingesetzt wird.
Die Buchvorstellung und Diskussion soll dazu führen, dass jeder aufgerufen ist, sich für die Einhaltung der Menschenrechte einzusetzen.
Workshop zur Zwangsterilisation und Euthanasie
moderiert von Dr. Edmund Käbisch
18. April 10.30 Uhr: Peter-Breuer-Gymnasium Zwickau
Georgenstr. 3-5, 08056 Zwickau
mit Ausstellungseröffnung "Zwangssterilisation und Euthanasie während des Nationalsozialismus" in Kooperation mit
WEITERDENKEN der Heinrich Böll Stiftung Sachsen
Ausstellungsende: 11. Mai 2012
Veranstalter: PBG, Arbeitskreis „Bibelausstellung“
23. April 11.15 Uhr: Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft und Gesundheit
Schlossstraße 1, 08412 Werdau
Veranstalter: Schulzentrum, Arbeitskreis „Bibelausstellung“
24. April 7.55 Uhr: Mittelschule „Dr. Theodor Neubauer“
Dr. Ziesche-Str. 1, 08107 Kirchberg
Veranstalter: Mittelschule, Arbeitskreis „Bibelausstellung“
25. April 8.45 Uhr: Gymnasium "Am Sandberg"
Albert-Schweitzer-Ring 77
08112 Wilkau-Haßlau
Veranstalter: Sandberggymnasium, Arbeitskreis „Bibelausstellung“
Begleittext:
Die Rassenideologie der Nazis führte dazu, dass im Jahr 1933 in Deutschland das Gesetz der Zwangssterilisation erlassen wurde. Menschen mit Behinderungen und psychisch Kranke (dazu zählten auch Alkoholiker) mussten sterilisiert werden. 1939 erließ Hitler den Befehl, dass dieses „lebensunwerte Leben“ dem sog. Gnadentod (Euthanasie) zugeführt werden musste. Es begann eine Vernichtung vorerst der Behinderten, die später dann auch auf Andersdenkende, „Zigeuner“ und besonders die Juden massenhaft angewandt wurde. So wurden Millionen von Menschen zu Opfern. Erst mit der gewaltsamen Zerschlagung des Naziregimes wurde die Vernichtung beendet.
Die Rassenideologie jedoch war damit nicht aus den Köpfen verschwunden. Heute noch hängen bestimmte Menschen an diesem Gedankengut und handeln danach.
Im Workshop wird u.a. der Frage nachgegangen, weshalb diese menschenverachtende Ideologie immer noch Menschen anziehen kann.
Vortrag "Vom Umgang mit psychisch Kranken während des Nationalsozialismus an Beispielen aus Sachsen"
von Dr. Edmund Käbisch
Musikalische Umrahmung durch die Stabspielgruppe der Sonnenbergschule Werdau
20. April 15 Uhr: Robert-Schumann-Haus Zwickau
Hauptmarkt 5
08056 Zwickau
Veranstalter: Robert-Schumann-Haus, Arbeitskreis „Bibelausstellung“
Begleittext:
Die Rassenideologie der Nazis führte dazu, dass im Jahr 1933 in Deutschland das Gesetz der Zwangssterilisation erlassen wurde. Menschen mit Behinderungen und psychisch Kranke (dazu zählten auch Alkoholiker) mussten sterilisiert werden. 1939 erließ Hitler den Befehl, dass dieses „lebensunwerte Leben“ dem sog. Gnadentod (Euthanasie) zugeführt werden musste. Im Vortrag werden konkrete Biografien von Kranken geschildert, wie sie im 3. Reich angesehen und behandelt – sogar vernichtet – wurden. Erst mit der gewaltsamen Zerschlagung des Naziregimes wurde die Vernichtung beendet.
Die Rassenideologie jedoch war damit nicht aus den Köpfen verschwunden. Heute noch hängen bestimmte Menschen an diesem Gedankengut und handeln danach.
Im Vortrag wird u.a. der Frage nachgegangen, weshalb diese menschenverachtende Ideologie immer noch Menschen anziehen kann.
PowerPointvortrag „Aufarbeitung des Verbrechens der Zwangssterilisation und Euthanasie während des Nationalsozialismus“
von Dr. Edmund Käbisch
26. April 19 Uhr: Hochschulbibliothek
Westsächsische Hochschule Zwickau
Klosterstr. 3
08056 Zwickau
Veranstalter: Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Arbeitskreis „Bibelausstellung“
Begleittext:
Im Schuljahr 2004/5 begannen Schülerinnen und Schüler des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau dieses lokale Verbrechen aufzuarbeiten und zu dokumentieren. Sie fertigten eine Wanderausstellung an und trugen ihre Erkenntnisse in andere Schulen und Städte. Damit wurde eine kontinuierliche und nachhaltige Auseinandersetzung mit der Rassenideologie ausgelöst, die dazu führte, sich eindeutig zu diesem faschistischen Gedankengut zu positionieren.
Der Vortrag soll zu Diskussionen führen, ob dieses eine Möglichkeit ist, damit sich Bürger (besonders nach dem Bekanntwerden der sog. Zwickauer Terrorzelle) mehr für die Einhaltung der Menschrechte engagieren.